Gottesdienst zuhause feiern

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Gottesdienste und Andachten zum Herunterladen. Wir weisen auch nochmals auf die weiteren Angebote in Funk und Fernsehen hin. Über die Vielfalt sind wir alle verbunden.

In der Ferienzeit vom 2.8. bis zum 6.9. sind verschiedene Prediger*innen bei uns zu Gast. Zudem ist die Online-Redaktion nicht durchgängig besetzt. Aus diesem Grund kann es sein, dass nicht jeden Sonntag ein aktuelles Online-Angebot hier zu finden ist.

 

Garten Eden
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15. Sonntag nach Trinitatis

Die Bibel schildert an einer Stelle den Beginn der Schöpfung als wundervolle Begrünung eines Wüstengebietes. Mitten in den neu entstandenen Garten setzte Gott den Menschen, um diesen zu bebauen und zu bewahren.

Wir gehen wir heute mit diesem Auftrag um? Und haben wir noch einen Bezug zu dem Paradies, wie es einst gemeint war?

Flugzeug
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10. Sonntag nach Trinitatis - "Israelsonntag"

An diesem Sonntag denken wir besonders an das Volk Israel, dem wir verbunden sind, weil Jesus Christus diesem Volk angehört. Das Volk Israel ist Gottes Volk von Alters her. Ihm gehört Gottes Verheißung und Segen. Aber das gilt für die Christen doch auch... Wie denn das? Das ist ein Geheimnis. Gottes Geheimnis, über das wir nachdenken. Und staunen.

Sehende Augen
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8. Sonntag nach Trinitatis

"Womit habe ich das nur verdient?" Diese Frage kommt oft, wenn einem das Schicksal oder das Leben übel mitspielt. Wir suchen nach Erklärungen. Und finden keine.

Auch Jesus wurde mit dieser Frage konfrontiert und hat seinen eigenen Umgang damit gefunden. Vielleicht auch ein Weg für uns.

Taufe
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7. Sonntag nach Trinitatis

Zum Christsein gehört die Taufe. Aber was passiert da eigentlich? Gott erwählt uns und spricht uns seine Nähe zu. Dahinter steckt eine große Kraft. 

Pfarrer Rene Hager denkt mit uns über die eigene Taufe und die Zusage Gottes durch alle Zeiten hindurch nach.

Boot am Strand
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6. Sonntag nach Trinitatis

Menschenfänger - ein Wort, das viele negative Assoziationen weckt, vor allem in einer Zeit, in der Populisten ungeniert mit einfachen Parolen um Anhänger buhlen. Wir gehen wir dann mit diesem Auftrag Jesu an den Fischer Simon heute um: "Von nun an sollst du Menschen fangen"? Damit hat sich Pfarrer Udo Götz in dieser Predigt beschäftigt.

Torheit oder Weisheit
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5. Sonntag nach Trinitatis

Torheit oder Weisheit? Ist der Glaube nur etwas für Narren? Oder steckt mehr Weisheit darin, als es die vermeintlich Klugen sehen.

Pfarrer Benedikt Bruder geht dieser Frage auf dem Hintergrund eines Textes aus dem 1. Korintherbrief nach.

Gut und Böse
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3. Sonntag nach Trinitatis

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“, „wie du mir, so ich dir“ und „heimgezahlt wird mit gleicher Münze“, „eine Hand wäscht die andere“, „wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“. - Oder doch: „Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar!“

Wie gehen wir um mit all dem Ärger und Bösem in der Welt? Gibt es ein entweder/oder? Dieser Sonntag lädt zum Nachdenken darüber ein.

Ruhe nach dem Sturm
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2. Sonntag nach Trinitatis

Im Matthäusevangelium sagt Jesus einmal: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

Eine wunderbare Einladung. In den Stürmen des Lebens gibt es einen sicheren Hafen, der Ruhe bietet. Ein Ort zum Auftanken und Kraft schöpfen. Trauen wir ihm? 

klein
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Trinitatis

Christen feiern heute das Fest der Dreieinigkeit Gottes. Diese theologische Idee ist schwierig zu fassen, aber sagt doch viel über das Wesen Gottes aus.
Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil. Schließlich bezieht Gott in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft.
Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Und deshalb gießt er seinen reichen und überfließenden Segen über uns aus.

Pfingstwind
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Pfingsten - ein aktuelles Fest

Wir feiern das Pfingstfest, das Fest des Geistes Gottes. Vor wenigen Wochen ging mit dem Tod Jesu etwas abrupt zu Ende. Trotz der Auferstehung kurz darauf waren die Jüngerinnen und Jünger verunsichert und haben sich hinter verschlossenen Türen versteckt. 

Am Pfingstfest dann: Ein neuer Geist weht, ein frischer Wind fegt durch die Straßen. Ein Ende des "Lockdown". Die ängstlichen Jüngerinnen und Jünger sind in Aufbruchstimmung, voller Hoffnung. Es drängt sie hinaus, denn die Botschaft von der Liebe Gottes muss in die Welt. Endlich wieder ist Gemeinschaft mit Menschen aus anderen Häusern möglich. Sicher noch unter schwierigen Bedingungen, doch unaufhaltsam.

Hoffnungszeichen
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Exaudi

Der lateinische Name des Sonntags Exaudi leitet sich von dem Bittruf des 27.Psalms ab: "Herr, höre meine Stimme." Dieser Ruf gibt das Thema des Sonntags vor. Er ist von der Bitte um den Heiligen Geist geprägt, dessen Ankunft am folgenden Sonntag gefeiert wird. Es erklingt schon jetzt die Zusage, die auch in Krisenzeiten Hoffnung geben kann: "Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende."

Himmelfahrt 2020
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Himmelfahrt

Der Himmelfahrtstag erinnert an Abschied und Neuausrichtung. Er soll aber auch Mut machen zur Selbständigkeit. Jesus verlässt seine Jünger nach einer letzten intensiven Zeit. Seine letzten Worte sind voller Segen.

Der Ruf zur gemeinsamen Nachfolge erschallt auch heute in vielen Gemeinden - wenn auch nicht wie gewohnt an den üblichen Orten oder in den üblichen Zusammensetzungen. 

Gebet
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Rogate

"Rogate" heißt der Sonntag auf lateinisch, "Betet!" auf deutsch. Es geht um die religiöse Praxis des Betens. Beten als Gespräch mit Gott - so einfach und doch oft so schwer. Auf jeden Fall nicht mehr selbstverständlich. Am Beispiel des Vaterunsers wird gezeigt, warum dieses Gottesgespräch nach wie vor hilfreich sein kann.

Kreuzgang mit Baum
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Kantate

Singet! Singet dem Herrn ein neues Lied! Dieser Aufruf aus dem Psalm 98 gibt dem Sonntag seinen Namen. Dieses Lied wird auch im Predigttext aus dem zweiten Buch der Chronik angestimmt, Dort wird erzählt, wie der Tempel in Jerusalem feierlich eingeweiht wird. Die Musik der großen Chöre bei diesem ersten Gottesdienst ist gewaltig und Gottes Gegenwart füllt jeden Winkel des Tempel aus. Es scheint fast, als komme Gott irgendwie dem König und den Priestern bei ihren Festlichkeiten dazwischen. Ist uns schon einmal Gott "dazwischengekonmmen"? Oder hätten wir das vielleicht einmal ganz gerne?

Weinbau
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Jubilate

Der Sonntag Jubilate lädt dazu ein, Gott zu loben. Jubilate Deo!

Im Predigttext aus dem Johannesevangelium geht es um die enge Verbindung des glaubenden Menschen mit Christus, was sich im Bild vom Weinstock und den Reben widerspiegelt. Man kann dieses Bild aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. In der Predigt hier geht es um die Frage, in welchen Beziehungen wir uns sehen und gehalten wissen. Eine Frage, die angesichts der Corona-Beschränkungen vielleicht für manche/n neu aufgekommen ist.

Schafe2
Bildrechte: Henzler

Misericordias Domini

Der zweite Sonntag nach Ostern wird auch als "Hirtensonntag" bezeichnet. Wie ein Hirte, der seine Schafe kennt, für sie sorgt, sie führt und verteidigt - so ist Gott. Mit diesem Bild versuchen Menschen in der Bibel immer wieder aufs Neue auszudrücken, wie sie Gott erfahren.

Der Psalm 23 gehört zu diesem Sonntag. Und die Worte Jesu aus dem Johannesevangelium: "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen; und die Meinen kennen mich." Vor schlechten Hirten, die nur ihren eigenen Vorteil bedenken, wird gewarnt. Gott als guter Hirte dagegen will verlorene Schafe wiederfinden, Verwundete verbinden, Schwache stärken und Starke beschützen.

Der Predigttext aus dem 1. Pertusbrief ermutigt zu einem Leben, das den Spuren und dem Vorbild des Hirten Jesus Christus folgt.

 

Morgen
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Quasimodogeniti

"Wie die neugeborenen Kindlein", so lautet der Name dieses Sonntags übersetzt. Die Leitfrage lautet: "Was bewirkt die Auferstehung Jesu an Ostern für den Glauben?"

Symptomatisch für den Zugang vieler Menschen steht die Gestalt des Jüngers Thomas, der erst nicht glauben konnte und schließlich durch die körperliche Begegnung mit dem Auferstandenen zu seinem Bekenntnis findet (Johannes 20,19-29).

Die Predigt an diesem Sonntag behandelt die Kraft des Lebens, die aus der Neuschöpfung an Ostern entspringt und orientiert sich an Jesaja 40,26-31, einem Aufruf, der einst an das Volk Israel im babylonischen Exil gerichtet war.

Auferstehung
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Ostersonntag

Das erste Licht des Morgens und die Entdeckung, dass das Grab leer ist.

Die Botschaft von der Auferstehung breitet sich aus, der Jubel darüber kennt keine Grenzen.

Auch wir haben an diesem Morgen die Osterkerze entzündet, Trompeten und Posaunen sowie die Orgel erklingen lassen. 

Stiile Tage
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Karfreitag

Jesus wird verurteilt und nimmt sein Kreuz auf sich. Er stirbt qualvoll.

Noch versteht niemand den Sinn dieses Todes. Alle sind höchst verunsichert und völlig
gelähmt von Angst und Schmerz. Es braucht Zeit - drei Tage.

Die Andachten der Konfirmanden/innen zur Passionszeit nehmen uns mit auf den Weg. 

Palmsonntag
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Palmsonntag

Jesus zieht in Jerusalem ein, gefeiert wie ein König. Doch die Stimmung ist explosiv.

An diesem Abend feiert er mit seinen Jüngern das Abendmahl. Kurz darauf wird er verhaftet. Das Geschehen nimmt seinen Lauf.